A-Wurftagebuch – 3. Woche

05.02.2009 

Die Augen und Ohren der Welpen sind nun offen und die Wahrnehmung der Umgebung, der Wurfgeschwister, der Mutter und der Geräusche wird von Tag zu Tag besser erkennbar. Sie werden nun aktiv, nehmen Reize wahr und reagieren.

Da wir die gerade geöffneten Augen nicht mit dem Blitz unserer Kamera verblitzen wollten, haben wir uns in diesen Tagen etwas mit dem Fotografieren zurückgehalten.

 

06.02.2009

Die Welpen haben das Klettern für sich entdeckt und suchen sich nun immer ausgefallenere Schlafplätze. Im Moment ist der Abstandrahmen hoch im Kurs. Es werden die Köpfchen darauf gelegt, oder man klettert gleich ganz drauf. Ich habe hier einige der ausgefallenen Stellungen für Euch ausgesucht.

 

07.02.2009

Heute war unter anderem mal wieder Pediküre und Maniküre angesagt. Da die Welpen schon recht aktiv sind und auch auf meine Stimme reagieren, habe ich gewartet, bis sie satt und zufrieden waren und sich zum Schlafen gelegt hatten. Ich habe mich daraufhin zu ihnen in die Wurfkiste gesetzt und sie haben während des Krallenschneidens im meinem Arm weitergeschlafen. Ich hätte quietschen können vor Wonne! Oh, wie schön!

Das erste Bild passt nicht ganz zu dem Reigen, aber es zeigt wie Herr Grün beginnt, seiner Mutter auf der Nase herumzutanzen! Auch sehr schön!

 

08.02.2009

Ein kleiner Blick in die Wurfkiste

 

10.02.2009

Immer öfter lassen wir Emily ihre Welpen außerhalb der Wurfkiste auf einem Drybed säugen. Wir haben dadurch eine bessere Kontrolle, dass alle eine Zitze finden. Wenn die kleinen Racker dann satt sind, ist es eine Freude, sie dabei zu beobachten, wie sie beginnen, die Welt zu erkunden. Anfänglich haben sie sich kaum getraut das Vlies zu verlassen. Mittlerweile ist der neue Untergrund (PVC-Boden) genau so vertraut wie das Vlies und sie stapfen tapfer drauf los.

 

Und da heute ja auch noch der wöchentliche Geburtstag war, gab es etwas ganz Besonderes. Es gab zum ersten Mal Fleisch. In diesem Zusammenhang muss ich ein Loblied auf unseren Metzger singen, der extra für mich den Fleischwolf gereinigt hat, damit unser Tatar nicht mit dem kleinsten Fitzelchen Schweinefleisch in Kontakt kam.

Wir haben jedem Welpen eine kleine Menge auf der Hand angeboten. Sie kannten außer Muttermilch nichts anderes. Aber sobald das Fleisch die kleinen Mäulchen berührte, war es, als wenn ein elektrischer Schlag durch die Welpen ging. Die kleinen Körper spannten sich und bebten regelrecht. Das Tatar wurde gierig eingesaugt, als wenn sie das schon immer so gemacht hätten. Wir mussten nicht einen einzigen dazu überreden. Alle wollten es. Und das Schönste, sie haben es alle vertragen. Kein Durchfall, keine Probleme!